1474

Im Jahre 1474 kam es in der Altstadt zur Stiftung einer Weinbruderschaft zu St. Gotthard in Brandenburg. Sie nennt sich nach dem Patron der Rebenblüte St. Urban und umfasst in halbgeistlichem Charakter Kleriker und Laien. Die Gilde unterhält einen eigenen Messpriester, der für sie einen Altar in der hl. Kreuz-Kapelle der St. Gotthardtkirche verwaltet.

So übernahm die Weingärtnerbruderschaft, die ihren Namen nach dem Patron der Rebenblüte des heiligen Urban trug, die Verwaltung der von dem Lebuser Domherrn Matthäus Prenne gestifteten Kapelle des Gekreuzigten, Marias, Adalberts, Urbans und vieler anderer heiligen und ließ daselbst einen Messpriester dauernd seines Amtes walten. 

Die Stifte beeinflussten auch die Weingärtnergilde der Altstadt, die 1474 eine Kapelle in der Gotthardtkirche stiftete.