1137

Der Weinanbau in und um die Stadt Brandenburg geht bis in diese Zeit zurück.  Am Südhang des Berges wurde seit dem Mittelalter ein (eher saurer) Wein gezogen. Aus der Zeit des Weinbaus stammen die Weinmeisterhäuser und der Weinmeisterweg am Nordhang. Der älteste noch existierende Weinstock wächst auf einem solchen ehemaligen Weinmeistergehöft am Nordhang. Verschiedene Autoren rechnen diesen Weinanbau zum nördlichsten und einem der frühen Weinanbaugebiete Deutschlands, da erste urkundliche Nachrichten den Weinanbau schon 1173 belegen. 1437 und 1741 verfroren die Weinreben in strengen Winterfrösten und gingen ein.

1173 wurde von Weinanbau am Harlunger Berg, dem späteren Marienberg, berichtet, als Bischof Siegfried von Brandenburg seinem Domkapitel die Marienkirche auf dem Harlunger Berg samt dem Zehnten aus den dort befindlichen Weinbergen übertrug.